Umsatzveränderung

Die Umsatzveränderung gibt euch Auskunft darüber, ob die Umsätze im gesamten Markt steigen oder fallen. 

Wichtig: Die Umsatzveränderung kann von vielen Faktoren abhängen: Saison, Anzahl Mitarbeitende, Urlaube, Preisveränderungen, etc. Bei der Betrachtung eurer eigenen Umsatzveränderung müsst ihr das immer berücksichtigen.

Aktuelle Zahlen für Jun 26 - gewählte Branche: Friseur

Umsatzveränderung gesamt

+2,95 %
vs. Vormonat

… aus Leistungen

+2,96 %
vs. Vormonat

… aus Produkten

+2,78 %
vs. Vormonat

Veränderung der Umsätze ggü. Vorjahresmonat

Was heißt das nun?

Die Umsatzveränderung kann ein Indiz für weitere Analysen in eurem Geschäft sein. Denn es gibt immer einen Grund für Veränderungen dieser Zahlen.

Die Frage ist dann „Warum“. Und die Antwort solltet ihr haben. Nichts ist schlimmer, als amöbenartig herumzutreiben und Spielball der Einflüsse von außen zu sein. D.h. wenn ihr Misserfolg habt, müsst ihr wissen, warum. Und wenn ihr erfolgreich seid, müsst ihr es auch wissen, um den Erfolg zu reproduzieren.

PS: Falls ihr eure eigene Zahl in studiolution finden wollt, gibt’s hier die Anleitung dazu:

Kleine Anekdote…

Alle diejenigen, die Kinder haben oder sich an die eigene Kindheit zurück erinnern kennen das: Man hat in der Schule eine schlechte Note geschrieben. Jetzt ist es unglaublich beruhigend, wenn die Klassenarbeit insgesamt auch schlecht ausgefallen ist. Zum einen, weil man nicht alleine da steht – zum anderen, weil es wohl so schwer war, und man eine Ausrede für den eigenen Misserfolg bekommt.

Und die Moral von der Geschichte: Es nützt euch nichts, wenn es anderen auch schlecht geht. Achtet auf euer eigenes Geschäft. Andersrum braucht ihr euch auch nicht sonnen im Erfolg, wenn ihr mal besser seid als die anderen. Das kann sich auch schnell ändern. D.h. kümmert euch um eure Zahlen.

Der Branchenpuls ist ein Ideengeber, Wachmacher, Tritt in den „Hintern“, etc. damit ihr eure eigenen Zahlen regelmäßig betrachtet und noch besser werdet.

Produkthersteller

Zu den umsatzstärksten Produktherstellern unter den Friseurgeschäften und Kosmetikstudios gehören übrigens folgende Marken (keine Reihenfolge):

            

Häufige Fragen zur Umsatzveränderung

Wie entwickeln sich die Umsätze in der Friseur- und Kosmetikbranche aktuell?

Die aktuellen Zahlen seht ihr oben auf dieser Seite: Umsatzveränderung gesamt sowie getrennt nach Leistungen und Produkten, jeweils gegenüber dem Vormonat. Die Werte werden monatlich aus tausenden Friseur- und Kosmetikbetrieben in Deutschland neu berechnet – ihr vergleicht hier also immer mit dem aktuellen Stand der Branche, nicht mit veralteten Studienwerten.

Warum schwanken die Umsätze im Salon von Monat zu Monat?

Saisonale Effekte (Weihnachten, Sommerferien), die Lage der Feiertage, Urlaube und Krankheit im Team, Preisänderungen und die Anzahl der Arbeitstage im Monat wirken alle direkt auf euren Umsatz. Ein einzelner schwacher Monat ist deshalb noch kein Alarmsignal – entscheidend ist der Vergleich mit dem Vorjahresmonat und dem Branchenschnitt.

Woher stammen die Zahlen im BranchenPuls?

Die Datenbasis bilden tausende Friseur- und Kosmetikbetriebe in Deutschland mit über 1 Mrd. € an Kassiervorgängen, ausgewertet anonymisiert und maschinell über das Kassensystem studiolution. Ausreißer werden über den sogenannten Quantilsabstand eliminiert. Die vollständige Methodik findet ihr unter Hintergründe.

Wie berechne ich die Umsatzveränderung für meinen eigenen Salon?

Neuer Monatsumsatz geteilt durch den alten, minus 1. Beispiel: 11.000 € im Februar bei 10.000 € im Januar = 11.000 / 10.000 − 1 = +10 %. Vergleicht zusätzlich immer mit dem gleichen Monat des Vorjahres, um Saisoneffekte auszublenden.

Mein Umsatz ist gesunken – wo fange ich mit der Analyse an?

Prüft drei Kennzahlen in dieser Reihenfolge: Kamen weniger Kund:innen (Auslastung)? Kommen Kund:innen nicht wieder (Wiederkehrerquote)? Oder geben sie weniger pro Besuch aus (Durchschnittsbon)? Jede der drei Ursachen verlangt eine andere Maßnahme – deshalb lohnt sich der Blick in die Details, bevor ihr reagiert.

Ist ein Umsatzrückgang im Sommer normal?

Ja, in der Regel schon. Ferienzeit bedeutet weniger Termine – sowohl durch eure eigenen Urlaube als auch durch verreiste Kund:innen. Vergleicht schwache Sommermonate deshalb mit dem Vorjahressommer statt mit dem Vormonat, und schaut in der Grafik oben, wie die Branche insgesamt im gleichen Zeitraum abgeschnitten hat.